Ehrenamt/Selbsthilfe
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30.04.2026
„Das ist doch wieder eine Modeerkrankung“ – vom Umgang mit der Depression
Für Menschen mit psychischen Erkrankungen ist dieses „Einfach“ wie ein riesiger Berg, den sie glauben, nicht erklimmen zu können. Den Alltag nicht mehr bewältigen zu können, Anforderungen nicht mehr erfüllen zu können, bedeutet nicht nur massive Einbußen in der Lebensqualität; es führt auch zu Unverständnis und Konflikten mit dem Umfeld, weil die Betroffenen von außen doch „normal“ aussehen.
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08.09.2026
„Das kann er nicht“ – Grundlagen ressourcenorientierter Arbeit
Ressourcenorientiertes Denken wird oft als ein Blick durch die rosarote Brille verstanden. „Sollen wir die Defizite jetzt auch noch schönreden?“. Dabei ist ressourcenorientiertes Denken und Arbeiten tatsächlich komplexer, als jemandem mit herausforderndem Verhalten als „verhaltensoriginell“ zu bezeichnen. In vielen Einrichtungen ist es immer noch üblich, Mitarbeiter*innen mit Behinderung in „Fitte“ und „Schwächere“ einzuteilen.
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20.11.2026
„Der Lügt doch, wenn er den Mund aufmacht!“
Unwahrheiten erschweren oft die Arbeit in sozialen Berufen. Wo eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung nötig ist, um helfen zu können, führen Lügen dazu, dass wir falsche Empfehlungen aussprechen, nicht die Unterstützung leisten können, die wirklich erforderlich ist oder manchmal auch einfach gekränkt sind und uns emotional von der Klientin/vom Klienten abwenden.